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Auf
Anregung der Gemeindeverwaltung Erpel wurde von der GEK mit
Stiftungsurkunde vom 12. Januar 1958 der Heimatorden "Alt
Erpilla" gestiftet.
Der Heimatorden wurde von
dem früheren Senatspräsidenten Hans Brandenburg entworfen.
Er zeigt das Wahrzeichen von Erpel das Neutor mit zwei Stadtsoldaten
sowie das Erpeler Wappen mit den drei Kölner Kronen, dem kurfürstlichen
Kreuz und den Kurkölner gekreuzten Schlüsseln.
Am 12. Januar 1958 unterzeichneten die
Repräsentanten der GEK die Stiftungsurkunde des Heimatordens
Alt Erpilla:
Heinz Schmitz,
Bürgermeister und Präsident der GEK; Michael Wirtzfeld, Ehrensenatspräsident;
Ernst Grundgeiger, Senatspräsident; Heinrich Stock, II. Präsident;
Walter Nicolai, Chronist und Protokollarius; Wilfried Knopp,
Säckelmeister; Josef Schmitz, Klamottenschötz; Peter Krupp,
Stadtkommandant; Sibilla Richarz, Kommandöse der Prinzengarde;
Klaus und Erika Schmitz, Tanzpaar.
Nach
dieser Urkunde, die von allen Mitgliedern des damaligen Vorstandes
der GEK unterschrieben ist, soll dieser Orden nur einmal im
Jahre an eine verdiente Persönlichkeit, die sich um die Erhaltung
alter Sitten und Gebräuche in den Gemeinden Erpel oder Heister
oder der Pflege des karnevalistischen Gedankens besonders
verdient gemacht hat, verliehen werden.
Die Bedeutung des Erpeler Heimatordens
geht damit weit über die einer rein karnevalistischen
Auszeichnung hinaus. Seine Verleihung stellt vielmehr eine
Ehrung durch die ganze Dorfgemeinschaft dar. Dem entspricht
auch die Eintragung des jeweiligen neuen Ordensträgers
in das Goldene Buch der Ortsgemeinde anlässlich des Festaktes
auf dem Rathaus am Karnevalssonntag.
Insgesamt wurden bis heute (2008) 57 Mitbürgerinnen
und Mitbürger sowie auswärts wohnende Persönlichkeiten
mit dieser hohen Auszeichnung geehrt. Nach Konstituierung
eines Ordenskapitels, das heute 26 Personen umfasst, legte
die GEK 1966 die Auswahl des jeweiligen neuen Heimatordensträgers
ganz in die Hände der Ordensträgerinnen und -träger.
Die Wahl bleibt bis zur Überreichung des Heimatordens
durch den Sprecher des Kapitels auf der Prunksitzung der Gesellschaft
geheim. Im Hinblick auf
die gemeinsame Trägerschaft von Ortsgemeinde und GEK soll
der jeweilige Ortsbürgermeister in Zukunft geborenes Mitglied
dieser Ordensgemeinschaft sein.
Heimatordenträgerinnen
Sechs Mitglieder der Möhnen wurden
für ihren Einsatz in der Ortskultur mit dem Heimatorden
"Alt Erpilla" geehrt. Dies sind:
1973 Franziska Krahe
1983 Elisabeth Noll (Ehrenmöhn)
1985 Maria Raaf
1994 Agnes Wambach
2001 Christine Sieberz (Ehrenmöhn)
2004 Irene Feldens (ehemalige aktive Möhn)
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Sessionsorden
aus dem Jubiläumsjahr 1975
40 Jahre Möhnen-Club Erpel |
Prinzessinenorden
aus dem Jahr 1999
Prinzessin Irene I. |
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Sessionsorden
aus dem Jubiläumsjahr 2001
66 Jahre Möhnen-Club Erpel |
Sessionsorden
aus dem Jahr 2008
Motto: Minnie Mouse |
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Sessionsorden
aus dem Jahr 2009
Motto: Hexen |
Sessionsorden
aus dem Jahr 2010
Motto: Süße Früchtchen |
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Sessionsorden
aus dem Jahr 2011
Motto: Kölsche Töne |
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